Ralf Aron, der talentierte Werksfahrer von Mercedes-AMG, erholt sich derzeit im Krankenhaus nach einem katastrophalen Unfall während des Bathurst 12 Hour Rennens, der ihn mit zwei gebrochenen Wirbeln zurückließ. Der Vorfall entwickelte sich dramatisch, als Aron, der das #77 Craft-Bamboo Mercedes steuerte, frontal mit dem stehenden Tsunami-RT Porsche, gefahren von Johannes Zelger, kollidierte. Der Aufprall registrierte eine erschreckende Verzögerung von 27G, was sofortige Bedenken für Arons Wohlbefinden aufwarf.
In einer herzlichen Nachricht, die er auf Instagram teilte, drückte Aron seine Dankbarkeit für die überwältigende Unterstützung aus, die er in dieser erschütternden Zeit erhalten hat. „Zunächst möchte ich allen für die unglaubliche Anzahl an Nachrichten danken, die mich erreicht haben. Die Unterstützung in den vergangenen Tagen hat mir wirklich viel bedeutet,“ sagte er und hob die entscheidende Rolle des medizinischen Teams hervor, das am Unfallort anwesend war. Ihre schnelle und professionelle Reaktion machte zweifellos einen erheblichen Unterschied nach dem Unfall.
Trotz schwerer Verletzungen bleibt Aron optimistisch hinsichtlich seiner Genesung. „Angesichts der Umstände geht es mir gut und mein Zustand ist stabil“, versicherte er seinen Anhängern. „Ich habe mir zwei Wirbelbrüche zugezogen, aber ich habe volle Bewegungsfreiheit und Empfindung in meinem Körper, wofür ich sehr dankbar bin.“ Er äußerte auch Erleichterung darüber, dass Zelger aus dem Vorfall unversehrt entkommen konnte, und betonte die Bedeutung von Sicherheit im Rennsport.
Die Kollision wurde durch das Ausbrechen von Zelgers Porsche an einer blinden Stelle der Strecke verursacht, wodurch das Fahrzeug genau dann stehen blieb, als die führende Gruppe, einschließlich Aron, mit hoher Geschwindigkeit näher kam. In einem erschreckenden Wendepunkt war Aron nicht in der Lage, dem Wrack auszuweichen, was zu einer Kollision führte, die Wellen durch die Motorsport-Gemeinschaft sandte. Obwohl er es schaffte, das Fahrzeug ohne Hilfe zu verlassen, wurde Aron neben der Strecke liegend gesehen, was Ängste über die Schwere seiner Verletzungen auslöste und zu einem sofortigen Stopp des Rennens führte.
Im Anschluss an den Unfall hat Aron einen dringenden Dialog mit der Rennleitung gefordert, um Sicherheitsmaßnahmen in Bathurst, einer Strecke, die für ihren herausfordernden Stadtkurs bekannt ist, zu besprechen. „Ich habe auf vielen Stadtkursen auf der ganzen Welt Rennen gefahren… und ich verstehe die Risiken, die mit dieser Art von Rennen verbunden sind,“ bemerkte er und plädierte für eine offene Diskussion, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. „Es geht nicht darum, Finger zu zeigen. Es geht darum, zu verstehen, was passiert ist, und sicherzustellen, dass wir solche Situationen in der Zukunft verhindern können,“ betonte er.
Die Folgen des Unfalls haben eine intensive Debatte über die Angemessenheit der Warnungen ausgelöst, die den Fahrern gegeben wurden. Berichten zufolge wurden am vorletzten Streckenposten vor dem Unfall keine Flaggenzeichen angezeigt, und doppelte gelbe Flaggen wurden nur am Posten direkt neben dem Wrack geschwenkt. Die Gefahr wurde zusätzlich verstärkt, da Aron Probleme mit dem Funk hatte, was ihm praktisch keine Chance ließ, dem drohenden Unglück zu entkommen.
Dieser alarmierende Vorfall markiert den siebten Fall, in dem ein Mercedes-Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, der zu schweren Rückenverletzungen führte. Der Mercedes-AMG GT3 ist im Gegensatz zu vielen seiner Wettbewerber mit einer robusten Kohlefaser-Sitzwanne und einem Sechs-Punkt-Gurt ausgestattet, die alle sicher am Stahlkäfig des Fahrzeugs befestigt sind. Nach einem ähnlichen Vorfall Anfang dieses Jahres mit Lucas Auer hat Mercedes-AMG eine Untersuchung der Sicherheitsprotokolle eingeleitet und seitdem verbesserte Maßnahmen angekündigt, um die Fahrer zu schützen. Ob diese Verbesserungen jedoch Einfluss auf Arons Unfall hatten, bleibt ungewiss.
In einer Geste der Dankbarkeit bedankte sich Aron bei Mercedes-AMG für ihr Engagement für die Sicherheit und sagte: „Ich möchte mich auch bei Mercedes-AMG bedanken, dass sie ein so starkes Auto gebaut haben und mir den Schutz gegeben haben, der es mir ermöglichte, selbstständig auszusteigen. Vielen Dank auch für die ganze Unterstützung.“ Während er sich auf den Weg der Genesung begibt, beobachtet die Motorsport-Welt aufmerksam und hofft auf seine schnelle Rückkehr auf die Strecke und einen erneuten Fokus auf die Sicherheit im Rennsport.








