Red Bull Technikchef weist Verstappens Unzufriedenheit zurück: „Mein Job ist es nicht, ihn glücklich zu machen“
In einer schockierenden Offenbarung, die Wellen in der F1-Community geschlagen hat, hat Pierre Wache, der technische Direktor von Red Bull Racing, unmissverständlich klargestellt, dass sein primäres Ziel nicht darin besteht, auf das emotionale Wohlbefinden von Max Verstappen Rücksicht zu nehmen, sondern ihm ein Auto zu bieten, das in der Lage ist, Rennsiege zu erringen. Diese Aussage kommt unmittelbar nach Verstappens scharfer Kritik an den Vorschriften für 2026, nach einem umfangreichen Testtag auf dem Bahrain-Kurs, wo er beeindruckende 136 Runden drehte – mehr als zwei volle Rennen – und dabei die schnellste Runde mit einem erstaunlichen Vorsprung von einer halben Sekunde setzte.
Doch für den amtierenden viermaligen Weltmeister war der Tag alles andere als angenehm. Verstappen äußerte offen seine Frustrationen und erklärte, dass die Autos in diesem Jahr „nicht viel Spaß machen zu fahren“ und beschrieb das Erlebnis als „mehr wie Formel E auf Steroiden“. Seine Bedenken drehen sich um das Energiemanagement, das die neuen Antriebseinheiten erfordern, mit einer 50/50-Verteilung zwischen elektrischer und Verbrennungsenergie.
„Das stört mich nicht“, sagte Verstappen, „aber als reiner Fahrer genieße ich es, am Limit zu fahren, und im Moment kann man das nicht.“ Er beklagte das aktuelle Fahrerlebnis, das er als mühsame Übung im Energiesparen wahrnimmt, anstatt der aufregenden Herausforderung, die er sich wünscht. Er deutete sogar an, dass die neuen Regeln Einfluss auf seine Zukunft im Sport haben könnten, und sagte: „Es muss auch Spaß machen zu fahren, denke ich, in dieser Phase meiner Karriere. Ich erkunde natürlich auch andere Dinge außerhalb der Formel 1, um Spaß zu haben.“
Als er mit Verstappens scharfen Kommentaren konfrontiert wurde, reagierte Wache mit einer entschlossenen Haltung und betonte: „Es ist nicht mein Ziel, ihn glücklich zu machen.“ Er erläuterte, dass seine Mission darin besteht, Verstappen mit einem siegfähigen Fahrzeug auszustatten, was auf natürliche Weise zu Zufriedenheit durch Erfolg führen wird. „Mein Job und der Job des Teams ist es, sicherzustellen, dass wir ihm das Werkzeug geben, mit dem er an der Spitze konkurrieren kann“, stellte Wache klar.
Der technische Direktor wies auch die Vorstellung zurück, dass Verstappens Ehrlichkeit ein Nachteil sei. „Aus meiner Sicht und aus der Sicht des Teams kann man nicht zu ehrlich sein“, sagte Wache. Er ermutigte zu offener Kommunikation und bestand darauf, dass es entscheidend ist, echte Gefühle und Meinungen auszudrücken, um sich zu verbessern. „Man muss sagen, was man fühlt, was man mag, und wie jeder Mensch versuchen, zu verstehen, was es bedeutet, das zu sagen“, insistierte er.
Mit dem bevorstehenden Saisonstart 2026 ist die Spannung zwischen den Erwartungen der Fahrer und den regulatorischen Einschränkungen spürbar. Verstappens offene Kritik wirft Fragen zur Zukunft der Formel 1 auf und ob die sich entwickelnde Landschaft des Sports weiterhin den Wünschen seiner Starfahrer gerecht werden wird. Während Wache sich auf technische Exzellenz statt auf emotionale Zufriedenheit konzentriert, werden Fans und Experten genau beobachten, wie sich diese Dynamik in den kommenden Monaten entfaltet.
Bleiben Sie dran für weitere Updates aus dem F1-Paddock, während sich das Drama weiter entfaltet!






