Aston Martin sieht sich harter Realität gegenüber: Stroll offenbart düstere Leistungsdifferenz bei den Tests in Bahrain
In einer schockierenden Offenbarung, die Wellen in der Formel-1-Community geschlagen hat, hat Lance Stroll offen zugegeben, dass das Aston Martin Auto von 2026 während der Tests in Bahrain mit unglaublichen 4,5 Sekunden hinter den Spitzenreitern zurückliegen könnte. Diese düstere Einschätzung kommt nach einer turbulenten Vorbereitungszeit auf die Saison, in der die Erwartungen an den neu gestalteten AMR26, dem ersten Auto mit dem Markenzeichen des legendären Ingenieurs Adrian Newey, hoch waren.
Der AMR26 feierte schließlich sein mit Spannung erwartetes Debüt während der 'Shakedown-Woche' in Barcelona, jedoch nicht ohne Drama. Nach einem verspäteten Start absolvierte Stroll nur vier Runden, bevor das Auto zum Stillstand kam, was die Fans über das Potenzial des Fahrzeugs rätseln ließ. Zum Bahrain-Test angekommen, absolvierte Stroll am ersten Tag 36 Runden, jedoch wurde sein Fortschritt durch technische Probleme mit dem Motorenlieferanten Honda behindert, der im Vergleich zu seinen Mitbewerbern ins Hintertreffen geraten ist. Die Situation wurde so ernst, dass nach der Mittagspause nur drei Runden aufgrund einer entdeckten Anomalie, die eine dringende Untersuchung erforderte, abgeschlossen werden konnten.
Fernando Alonso, Strolls Teamkollege, schlug sich etwas besser und sammelte über 50 Runden. Dennoch war selbst seine beste Zeit ernüchternde 4,6 Sekunden langsamer als das Tempo von Ferraris Charles Leclerc, der die Strecke mit einer blitzschnellen Runde von 1 Minute 34,273 Sekunden durchbrauste. Als er nach den Chancen von Aston Martin gefragt wurde, die Lücke vor dem Saisonauftakt in Australien zu schließen, war Strolls Antwort alles andere als optimistisch: „Im Moment sieht es so aus, als wären wir vier Sekunden hinter den Top-Teams, viereinhalb Sekunden.“
Alonso hatte zuvor angedeutet, dass die Möglichkeit besteht, die Saison „ein wenig hinter seinen Rivalen“ zu beginnen, doch seine Kommentare scheinen nun eine tiefere Besorgnis über die Richtung des Teams in dieser neuen Ära der Vorschriften widerzuspiegeln. Die anfängliche Aufregung über das von Newey beeinflusste Design hat begonnen zu schwinden, ersetzt durch eine harte Realität, die Strolls Kommentare nur verstärkt haben.
Als er nach der Leistung des Autos gefragt wurde, fand Stroll klare Worte. „Es ist im Moment nicht großartig, das steht fest,“ sagte er und hob die Vielzahl an Herausforderungen hervor, mit denen das Team konfrontiert ist. Von Motorineffizienzen bis hin zu Balance- und Grip-Problemen bemerkte Stroll: „Es ist eine Kombination von Dingen.“ Darüber hinaus machte er bei Nachfragen zu möglichen Lösungen deutlich, dass Verbesserung nicht einfach so geschieht: „Ich glaube nicht, dass es vom Himmel fällt, weißt du?“
Der Kampf, Leistung aus dem AMR26 herauszuholen, ist jetzt von größter Bedeutung. „Du musst dich verbessern und Leistung im Auto, im Motor finden; das sind ganz normale Dinge in der F1,“ erklärte er und betonte das unermüdliche Streben nach Geschwindigkeit im Sport. „Niemand steht in diesem Geschäft still; jeder versucht, jedes Wochenende Leistung zu finden.“
Während Aston Martin sich auf den Großen Preis von Australien vorbereitet, steigt der Druck. Das Team ist entschlossen, die Grenzen zu erweitern und alle Möglichkeiten zur Verbesserung sowohl kurzfristig als auch langfristig zu erkunden, von Upgrades der Antriebseinheit bis hin zu Verbesserungen im Chassidesign. Doch die Zeit läuft, und die Fans werden gespannt beobachten, wie weit das Team vor dem Startsignal in Melbourne kommen kann. Die Einsätze waren für Aston Martin noch nie höher, und die F1-Welt schaut mit angehaltenem Atem zu.








