Titel: Mercedes in der Krise? George Russell schlägt Alarm nach einem besorgniserregenden Tag in Bahrain
In einer schockierenden Wendung der Ereignisse hat George Russell offen seine Bedenken hinsichtlich der Leistung von Mercedes geäußert, nach einem enttäuschenden ersten Tag beim Formel 1 -Vorsaisonstest in Bahrain. Der britische Fahrer, der optimistisch in die Woche gestartet war, sieht sich nun mit Zweifeln konfrontiert, während das Team kämpft, um die früheren Erfolge aus Barcelona zu reproduzieren.
Vor nur wenigen Wochen schien Mercedes bereit, ihre Dominanz zurückzuerobern, und präsentierte während der Shakedown-Woche eine vielversprechende Antriebseinheit. Das Team wurde als vorsichtiger Titelanwärter gefeiert und genoss den Glanz der Erwartungen, die durch beeindruckende Leistungen genährt wurden. Doch auf dem sonnenverwöhnten Asphalt des Bahrain International Circuit erlebten die Silberpfeile einen ernüchternden Realitätsschock.
Russells morgendliche Session ergab eine enttäuschende Bestzeit von 1:36.108, was ihn erstaunliche 1,4 Sekunden hinter der schnellsten Runde des Tages zurückließ, die erstaunlicherweise von Lando Norris in einem von Mercedes angetriebenen McLaren gesetzt wurde. Diese Leistung hat das in Brackley ansässige Team ratlos zurückgelassen und sie dazu gebracht, ihren aktuellen Kurs zu hinterfragen.
„Es war ein schwieriger erster Tag hier in Bahrain“, beklagte Russell und hob den krassen Gegensatz zwischen ihrem früheren Erfolg in Spanien und den Schwierigkeiten im Nahen Osten hervor. „Wir hatten drei solide Tage auf der Strecke in Barcelona, aber hier sind wir nicht gut gestartet. Wir haben heute Morgen mit dem Gesamtgewicht des Autos experimentiert, aber es fühlte sich nicht so reaktionsschnell an wie in Spanien.“
Der drastische Wechsel der Streckenbedingungen, insbesondere die steigenden Temperaturen in Bahrain im Vergleich zum kühleren Klima in Barcelona, trägt zur offensichtlichen Leistungsabnahme des Teams bei. Russell gab offen zu: „Das hat teilweise mit den höheren Streckentemperaturen zu tun, aber wir müssen daran arbeiten, den W17 in eine bessere Position zu bringen.“
In der Nachmittagsession übernahm das junge Talent Andrea Kimi Antonelli das Steuer, aber die Dinge verbesserten sich nicht viel. Er beendete den Tag auf dem 11. Platz, satte 1,5 Sekunden hinter Russells bester Zeit, was weitere Fragen zur Pace und zum Setup des Teams aufwarf.
Da die Zeit bis zum Saisonstart drängt, muss Mercedes schnell handeln, um diese Probleme zu beheben, wenn sie hoffen, die wachsenden Bedenken zu zerstreuen und ihren Status als Meister zurückzuerobern. Der Druck steigt, und alle Augen werden auf das Team gerichtet sein, während sie versuchen, ihr Glück in den kommenden Tagen zu wenden. Werden die Silberpfeile der Herausforderung gewachsen sein, oder erleben wir den Beginn eines besorgniserregenden Kapitels für Mercedes in F1? Die Rennwelt beobachtet aufmerksam.








