F1s schmutziges Geheimnis: Die 40 Millionen Dollar Schatten von Big Tobacco über dem Rennsport!
Die Formel 1, der Höhepunkt des Motorsports, steht wieder im Rampenlicht wegen eines Skandals, der die Grundlagen der öffentlichen Gesundheitspolitik erschüttern könnte. Trotz eines Werbeverbots für Tabak hält die dunkle Hand der Tabakindustrie weiterhin den Sport fest in ihrem Griff und leitet erstaunliche 40 Millionen Dollar in die Werbung durch hinterhältige Schlupflöcher. Ja, Sie haben richtig gelesen – Big Tobacco fährt immer noch mit Vollgas!
Mit Namen wie Marlboro, Rothmans und Camel, die durch die Annalen der Formel 1-Geschichte hallen, könnte man denken, dass die Zeiten der Zigarettensponsoren längst vorbei sind. Aber halten Sie Ihre Helme fest! Die globale Aufsichtsbehörde STOP (Stopping Tobacco Organisations and Products) hat Alarm geschlagen über die anhaltende Beziehung zwischen F1 und Tabakgiganten. Ihr Bericht zeigt, dass Unternehmen wie Philip Morris International (PMI) und British American Tobacco (BAT) weiterhin große Sichtbarkeit durch den Sport gewinnen, indem sie geschickt Vorschriften umgehen und Nikotinprodukte anstelle von traditionellem Tabak bewerben.
Jorge Alday, Direktor von STOP bei Vital Strategies, warnt, dass diese Nikotinprodukte, wie PMIs Zyn und BATs Velo, eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen. „Wo immer es eine Lücke in der Wissenschaft oder Regulierung gibt, springen sie in diese Lücke“, behauptet Alday. Während wir wissen, dass Zigaretten Krebs verursachen, bleiben die langfristigen Auswirkungen dieser neuen Produkte im Dunkeln. „Es ist ein Wildwest-Szenario, das die Unternehmen ausnutzen können“, fügt er hinzu und hebt eine gefährliche Landschaft hervor, in der die Sucht hinter jeder Marketingtaktik lauert.
Aber es geht nicht nur um das Geld. Die F1 wirbt aggressiv um ein jüngeres Publikum, mit 827 Millionen Fans weltweit – 43 % unter 35 und 42 % weiblich! Die Netflix-Dokuserie „Drive to Survive“ war ein Wendepunkt und zieht eine Zielgruppe an, die perfekt mit den Marketingstrategien von Tabakunternehmen übereinstimmt. Alday betont, dass diese gefährliche Zusammenarbeit es Tabakmarken ermöglicht, beeinflussbare Jugendliche gezielt anzusprechen. „Wenn du weißt, dass so viele Menschen zuschauen, wird ein Teil davon kaufen, nachdem sie interessiert sind“, warnt er und beleuchtet die heimtückische Natur dieser Werbung.
Die Statistiken sind alarmierend: 76 % der Fans glauben, dass Sponsoren den Sport verbessern, wobei 1 von 3 eher von F1-Partnern kaufen würde, eine Zahl, die unter der Generation Z auf 40 % ansteigt. Diese potente Mischung aus Begeisterung und Verletzlichkeit schafft einen Nährboden für Sucht, insbesondere wenn es um Tabakprodukte geht, die Benutzer bereits nach ein oder zwei Versuchen fangen können.
Darüber hinaus kann der Umwelteinfluss der Tabakindustrie nicht ignoriert werden. Die F1 strebt bis 2030 einen Netto-Null-Status an, doch die Produktion von Zigaretten trägt massiv zur Verschmutzung bei. Jede Minute werden 8,5 Millionen Zigarettenstummel weggeworfen, die Toxine auslaugen und Mikroplastik erzeugen, das in unsere Ökosysteme eindringt. Alday hebt eine schockierende Tatsache hervor: „Zigarettenstummel sind die häufigste Art von Plastikmüll weltweit.“
Die Überbleibsel der vergangenen Sponsorenverträge der F1 sind noch immer spürbar und bieten einen Schatz an Archivmaterial, das Tabakunternehmen nutzen können, um sich an ihre glorreichen Tage zu erinnern. Alday erklärt unverblümt: „Sie haben einen Weg gefunden, dieses Material im Wesentlichen wieder aufzutauchen“, was es ihnen ermöglicht, von der Nostalgie zu profitieren und gleichzeitig die öffentliche Gesundheit zu untergraben.
Während die Grenzen zwischen Sport und Tabak verschwimmen, fordert Alday die F1 auf, Stellung zu beziehen. „Es ist nicht in Ordnung, diese Produkte an Kinder zu vermarkten“, betont er und hebt hervor, dass der Sport seine Mitschuld an diesem Problem anerkennen muss. Der Aufruf zum Handeln ist klar: grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Tabakwerbung effektiv zu regulieren.
Während die Motoren dröhnen und die Lichter ausgehen, ist eines klar – der Kampf gegen Big Tobacco in der Formel 1 ist bei weitem nicht vorbei. Die Frage bleibt: Wird der Sport Verantwortung übernehmen oder weiterhin eine öffentliche Gesundheitskrise anheizen, während er auf Profit zusteuert? Die Uhr tickt, und die Einsätze waren noch nie so hoch!








