Williams Racing präsentiert gewagte neue Aufhängungsstrategie für die F1 2026: Ist das der Game-Changer?
In einer aufregenden Wendung der Ereignisse hat Williams Racing die Bühne für eine potenzielle Revolution in ihrer Formel-1-Kampagne 2026 bereitet, mit einem gewagten Aufhängungsdesign, das die Motorsportwelt in Aufregung versetzt. Nach einem Wiederaufleben, das das Team in der letzten Saison den fünften Platz in der Konstrukteurswertung sicherte, gestärkt durch Carlos Sainz‘ beeindruckende zwei Podestplätze, strebt das in Grove ansässige Team einen ehrgeizigen Sprung nach vorne an.
Der Weg zum Erfolg war jedoch nicht ohne Hindernisse. Williams fehlte beim ersten Pre-Season-Test in Barcelona und nannte „Verzögerungen im FW48-Programm“ als Grund. Diese Abwesenheit löste Spekulationen und Besorgnis unter Fans und Analysten aus. Doch Williams gibt nicht auf. Bei ihrer kürzlichen Saisoneröffnung präsentierte das Team eine auffällige neue Lackierung, während sie geheimnisvoll entscheidende Details ihres Aufhängungs-Setups zurückhielten, anscheinend um ein Element der Überraschung gegenüber ihren Rivalen zu bewahren.
In einem mutigen und unkonventionellen Schritt bestätigte Williams die Einführung eines einzigartigen hybriden Aufhängungssystems, das ein Pullrod-Design an der Vorderachse und ein Pushrod-Design an der Hinterachse nutzt – damit sind sie das einzige Team, das eine solche gespaltene Konfiguration übernimmt. Während die meisten Teams sich für ein traditionelleres Pushrod-Setup an beiden Enden entscheiden, schlägt Williams gemeinsam mit Alpine und Cadillac, die beide ein Doppel-Pullrod-Design verwenden, einen eigenen Weg ein.
James Vowles, der Teamchef, deutete verlockend auf die innovative Natur der Vorderaufhängung des FW48 hin und beschrieb sie als eine „leicht andere“ Lösung im Vergleich zur Konkurrenz. Er war jedoch schnell darin, die Erwartungen zu dämpfen, und erkannte an, dass, obwohl ihr Design neuartig ist, es nicht ganz die „extremen“ Kreativitätslevels erreicht, die man bei Adrian Neweys Aston Martin AMR26 sieht. Vowles lobte Neweys Einfallsreichtum und sagte: „Es ist wirklich beeindruckend, was er mit Querlenkern an Orten gemacht hat, wo ich nicht denke, dass sie sein sollten, aber er hat es getan.“ Für Williams-Fans bedeutet dies, dass das Team außerhalb der üblichen Grenzen denkt, aber die Prinzipien, die den Hochleistungsrennsport bestimmen, nicht vollständig aufgibt.
Als die Gerüchte über das mögliche Übergewicht des FW48 lauter wurden – es wurde spekuliert, dass es bis zu 30 Kilogramm über dem Minimum liegen könnte – reagierte Williams schnell, um Bedenken auszuräumen. Das Team bestätigte, dass ihr Auto für 2026 mit 772,4 kg wiegt, nur leicht über dem Mindestgewicht von 768 kg. Zum Kontext: Der Mercedes W17, der in dieser Saison als Favorit gilt, wog bei seiner Vorstellung 772 kg, was darauf hindeutet, dass Williams im Gewichtsspiel nicht weit zurückliegt.
Mit dem Test in Bahrain, der vor der Tür steht, werden alle Augen auf Williams gerichtet sein, während sie versuchen, zu beweisen, dass ihre „leicht andere“ Aufhängungsstrategie in Erfolg auf der Strecke umgemünzt werden kann. Während die Saison 2026 näher rückt, bleibt es für Fans und Konkurrenten gleichermaßen spannend: Wird dieser radikale Ansatz der Schlüssel sein, um Williams‘ Rückkehr zur Glorie in der Formel 1 zu ermöglichen? Die Vorfreude ist spürbar, und eines ist sicher – Williams Racing ist bereit, in dieser Saison Wellen zu schlagen!








