Audis Barcelona-Test nimmt einen Rückschlag: Hydraulikprobleme lösen rote Flagge am dritten Tag aus!
In einer schockierenden Wendung der Ereignisse beim Formel-1-Testing in Barcelona sah sich Audi erneut einem qualvollen Rückschlag gegenüber, der Wellen durch das Fahrerlager sandte. Gerade als die Aufregung des dritten Tages zunahm, kam Nico Hulkenberg, der am Steuer des neuen R26 saß, auf der Geraden zwischen den Kurven 9 und 10 zum Stillstand und löste eine rote Flagge aus, die alle Aktivitäten stoppte. Der Übeltäter? Ein vermutetes Hydraulikproblem, das sowohl Fans als auch Experten an Audis Zuverlässigkeit vor der neuen Saison zweifeln lässt.
Dieser bedauerliche Vorfall markiert Audis zweiten größeren Stopp in nur drei Tagen Testfahrten. Nach einem holprigen Start, bei dem technische Probleme am Montag den Einsatz von Gabriel Bortoleto vorzeitig beendeten, hatte das Team gehofft, dass sie während dieser entscheidenden Testphase die Dinge wenden könnten. Stattdessen schafften sie am ersten Tag nur magere 27 Runden und waren begierig darauf, sich in den folgenden Sitzungen zu verbessern.
Audis Schwierigkeiten sind besonders alarmierend, angesichts ihrer ehrgeizigen Strategie, Zuverlässigkeit und Kilometerleistung zu priorisieren. Das Team hatte frühzeitig ein vorläufiges Auto- und Motorpaket genehmigt, was es ihnen ermöglichte, den R26 bereits am 9. Januar zu testen. Diese frühe Vorbereitung sollte Audi einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern verschaffen, doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Während andere Teams beeindruckende Kilometerleistungen von über 900 Kilometern in den zwei Testtagen erreicht haben, hat Audi mit mageren 125 Kilometern zu kämpfen – eine erschreckende Diskrepanz, die Fragen aufwirft.
Stand Dienstag waren die Motorlaufleistungsstände wie folgt: – Mercedes: 973,31 km – Ferrari: 922,09 km – RBPT: 908,12 km – Audi: 125,74 km – Honda: 0 km
Die 21-minütige Verzögerung durch den Stopp von Hulkenberg ließ das Team hastig umorganisieren, während die Rivalen Mercedes, Racing Bulls, Alpine und Haas keine Zeit verloren, um pünktlich um 9 Uhr die Strecke zu betreten. Die Action setzte sich fort, aber die Frage bleibt: Kann Audi sich von dieser miserablen Leistung erholen? In der Zwischenzeit bleibt Honda an der Seitenlinie, da ihr neuer Partner Aston Martin ihr Auto frühestens Donnerstag bereit haben wird.
Der Morgen sah einen Ansturm von Aktivitäten, als George Russell, Arvid Lindblad, Franco Colapinto, Nico Hulkenberg und Ollie Bearman alle für ihre jeweiligen Teams auf die Strecke gingen. In einem Schicksalswandel ist McLaren bereit, sein Auto für 2026 vorzustellen, nachdem sie die ersten beiden Testtage verpasst haben. Da der Wettbewerb intensiver wird, muss Audi sich neu organisieren und diese kritischen Probleme angehen, bevor die Saison beginnt.
Während die Uhr heruntertickt, liegen alle Augen auf Audi. Werden sie einen Weg finden, sich von dieser turbulenten Testphase zu erholen, oder bereiten sie sich auf eine Albtraumsaison vor? Die Zeit wird es zeigen, aber eines ist sicher – die Einsätze waren noch nie so hoch für das neu gegründete Werksteam.








