Liam Lawson steht vor der Herausforderung der radikalen neuen Ära der Formel 1: „Ich habe es noch nicht ganz verstanden!“
In der hochoktanigen Welt der Formel 1 ist Veränderung die einzige Konstante, und die neuesten Regeländerungen haben Wellen durch das Fahrerlager geschlagen. Frisch von seinem ersten Testtag in Barcelona gab Neuseelands aufstrebender Star, Liam Lawson, offen zu, dass er immer noch mit dem monumentalen Wandel in der Funktionsweise des Sports kämpft.
An einem Tag, der den ersten offiziellen Auftritt der Racing Bulls mit ihrem überarbeiteten Auto markierte, saß Lawson während der gesamten ersten Sitzung des fünf Tage dauernden Tests am Steuer und absolvierte beeindruckende 88 Runden. Der Tag war jedoch nicht ohne Herausforderungen; Lawson löste vor dem Mittagessen eine rote Flagge aus Sicherheitsgründen aus, was eine deutliche Erinnerung an die neuen Komplexitäten ist, mit denen die Fahrer unter diesen strengen Vorschriften umgehen müssen.
Mit dem Beginn der Pre-Saison 2026 könnten die Einsätze nicht höher sein. Lawson steht nun vor der einschüchternden Aufgabe, die komplexen neuen Systeme zu meistern, die mit den aktuellen Vorschriften für die Antriebseinheiten eingeführt wurden, die das berüchtigte DRS (Drag Reduction System) abgeschafft haben. Dieser seismische Wandel verändert nicht nur die Art und Weise, wie die Fahrer mit ihren Autos interagieren, sondern verstärkt auch die Bedeutung individueller Fähigkeiten auf der Strecke – ein Aspekt, den Lawson mit offenen Armen begrüßt.
In einem ehrlichen Moment mit F1TV reflektierte Lawson über die dramatischen Unterschiede in der Fahrdynamik im Vergleich zu den vorherigen Vorschriften: „Ja, sie sind sehr, sehr unterschiedlich, und ich habe es definitiv noch nicht ganz verstanden. Es ist etwas, das wir in den nächsten Tagen und Wochen weiter lernen werden, besonders wenn wir nach Bahrain fahren. Aber im Moment ist alles ganz anders.“
Der 23-jährige Fahrer äußerte auch Optimismus über das Potenzial, dass Fahrer größeren Einfluss auf die Rennausgänge ausüben können, und hob eine positive Wendung inmitten der Unsicherheit hervor. „Es fühlt sich an, als ob wir als Fahrer potenziell viel mehr tun können, um einen Unterschied zu machen, was gut ist“, bemerkte er und deutete an, dass die neuen Vorschriften tatsächlich das Spielfeld ebnen könnten.
Lawson ist sich jedoch bewusst, dass die Navigation in diesem neuen Umfeld eine steile Lernkurve für alle Wettbewerber darstellen wird. „Im Moment versuchen wir nur zu lernen, wie wir das Auto optimieren können“, schloss er und betonte die Bedeutung der Datensammlung und Anpassung in diesem sich schnell entwickelnden Sport.
Während die Formel 1 in diese transformative Ära rast, werden alle Augen auf Liam Lawson und sein Racing Bulls-Team gerichtet sein, während sie versuchen, sich anzupassen, zu innovieren und in einem durch Regeländerungen für immer veränderten Umfeld zu dominieren. Die Reise hat gerade erst begonnen, und die Aufregung ist spürbar – wer wird in diesem neuen Zeitalter des Formel-1-Rennens siegreich hervorgehen? Nur die Zeit wird es zeigen!








