Ty Gibbs: Sich von dem NASCAR-Erbe Befreien, um seinen eigenen Weg zu Gehen!
In der hochoktanigen Welt von NASCAR tragen nur wenige Namen so viel Gewicht wie Gibbs. Doch Ty Gibbs, der Enkel des legendären Trainers und Rennsport-Titanen Joe Gibbs, ist bereit, das Muster zu durchbrechen und ein eigenes, unverwechselbares Erbe zu schaffen. Während die Familie Gibbs mit Rennsport-Exzellenz gleichgesetzt wird, ist Ty entschlossen, neue Horizonte zu erkunden und neu zu definieren, was es bedeutet, ein Rennfahrer zu sein.
„Ich möchte nicht nur ein NASCAR-Fahrer sein“, erklärte Ty mutig und betonte seinen Wunsch, sein Rennportfolio zu diversifizieren. „Meine Eier liegen nicht nur in diesem Korb. Ich möchte in der Lage sein, andere Dinge zu fahren.“ Diese Aussage spiegelt seine Suche nach einer umfassenderen Rennkarriere jenseits der Grenzen des NASCAR-Zirkus wider, wo er sich bereits als formidable Konkurrenz erwiesen hat.
Trotz der illustren Geschichte seiner Familie im Motorsport weigert sich Ty, von der Vergangenheit überschattet zu werden. Sein Vater, Coy Gibbs, hat möglicherweise keinen bedeutenden Eindruck im Sport hinterlassen, aber Ty hat ihn bereits mit einem Meisterschaftssieg in der Xfinity Series im Jahr 2022 übertroffen, während er unter dem Banner des Teams seines Großvaters, Joe Gibbs Racing (JGR), fährt. Dennoch reichen Tys Ambitionen weit über diesen Erfolg hinaus.
Nachdem Ty den Sprung in die Cup Series als Vollzeitfahrer gewagt hat, steht er vor der gewaltigen Herausforderung, seinen ersten prestigeträchtigen Sieg zu erringen – ein schwer fassbares Ziel, das ihn bisher frustriert hat. Er führte 2025 beeindruckende 304 Runden, mehr als jeder andere Fahrer, ohne einen Sieg zu sichern, eine Statistik, die seinen Ehrgeiz nur noch anheizt. „Ich denke, das ist Teil des Prozesses“, bemerkte Ty und zeigte sein unerschütterliches Vertrauen in sich selbst und sein Team. „Manchmal braucht es Zeit, und wir werden dort hinkommen.“
Aber machen Sie keinen Fehler, Tys Ambitionen beschränken sich nicht auf die NASCAR-Welt. Er hat bereits erste Schritte in Nicht-NASCAR-Veranstaltungen unternommen, wie den renommierten Chili Bowl Nationals, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die ihm eines Tages ermöglichen könnten, andere Rennbereiche zu erobern. „Ich will alles fahren“, betonte er und signalisiert damit seine Absicht, seinen wettbewerbsfähigen Horizont zu erweitern.
Und Ty Gibbs ist in diesem Streben nicht allein. Das junge Phänomen Connor Zilisch hat ebenfalls eine Zukunft jenseits des Stock Car-Rennens im Blick, nachdem er einen Vollzeitplatz bei Trackhouse Racing gesichert hat. Der 19-Jährige sorgte kürzlich beim Rolex 24 in Daytona für Schlagzeilen und deutete an, dass er eines Tages in die Formel 1 aufsteigen möchte. „Wenn ich in den ersten Jahren in der NASCAR sehr erfolgreich bin, wäre das nichts, wozu ich nein sagen würde“, erklärte Zilisch und zeigte damit, dass die jüngere Generation sich nicht mit einer einzigen Rennsportdisziplin zufriedengeben möchte.
Mit General Motors, das Zilisch unterstützt, und ihren ehrgeizigen Plänen für ein All-American F1-Team, ist die Rennlandschaft reif für eine Disruption. Zilisch, mit seinem soliden Hintergrund und der Jugend auf seiner Seite, könnte sehr gut in Tys Fußstapfen treten und das NASCAR-Erbe hinter sich lassen, um eine globalere Rennkarriere zu verfolgen.
Während Ty Gibbs und seine Zeitgenossen die Grenzen verschieben, signalisieren sie einen Wandel in der Rennwelt, der Vielseitigkeit und einen unstillbaren Durst nach Wettbewerb umarmt. Das Erbe von NASCAR mag reich sein, aber diese jungen Fahrer sind bereit, auszubrechen und ihre eigenen Wege in der aufregenden Welt des Motorsports neu zu definieren. Die Frage bleibt: Was werden diese Pioniere erreichen, während sie auf eine Zukunft voller unbegrenzter Möglichkeiten zusteuern? Nur die Zeit wird es zeigen!








