Red Bull und Ferrari dominieren die frühen F1-Tests, während sich die Teams auf die Saison 2026 vorbereiten
Bei einem aufregenden Start in die F1-Test-Saison 2026 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya haben sich Red Bull und Ferrari als Spitzenreiter hervorgetan und ihre beeindruckende Zuverlässigkeit und Leistung demonstriert. Alle Augen waren auf Red Bulls mit RBPT angetriebenen RB22 gerichtet, der nicht nur die inoffiziellen Zeitmessungen anführte, sondern auch Bewunderung von den rivalisierenden Fahrern, insbesondere George Russell, erntete. Der Mercedes-Star lobte sofort die beeindruckende Kilometerleistung von Red Bull und erklärte: „Die Red Bull-Antriebseinheit hat viele Runden absolviert, was, angesichts dessen, dass es ihr erster Motor ist, den sie gebaut haben, bedeutet, dass sie offensichtlich gute Arbeit geleistet haben.“
Während die Teams mit ihren ersten von fünf Testtagen begannen, gingen sieben von elf Teams auf die Strecke, wobei Red Bulls Isack Hadjar die schnellste Zeit des Tages erzielte. Mercedes entschied sich für eine strategische Aufteilung der Fahrverantwortung zwischen Russell und Kimi Antonelli. Russell beendete den Tag auf dem zweiten Platz, mit einer Zeit, die etwas mehr als eine halbe Sekunde langsamer war als Hadjars atemberaubendes Tempo, während Antonelli im Morgentraining den vierten Platz sicherte.
Die Aufregung um Red Bull ist spürbar, besonders nach vier Jahren akribischer Arbeit zur Etablierung ihrer neuen Red Bull Powertrains (RBPT)-Abteilung. Dieses ehrgeizige Projekt wurde ursprünglich von dem ehemaligen Teamchef Christian Horner geleitet, der inzwischen die Leitung an Laurent Mekies übergeben hat. Ihre harte Arbeit hat sich eindeutig ausgezahlt, wie Russell die bemerkenswerte Leistung der neuen Antriebseinheit bei ihrem ersten Einsatz anmerkte.
Nicht zu übersehen, hat Haas ebenfalls eine starke Leistung gezeigt und eine beeindruckende Anzahl von Runden absolviert, was darauf hindeutet, dass ihr Ferrari-Antrieb ebenfalls leistungsfähig ist. Russell erkannte die Leistung von Haas an und sagte: „Haas hat auch eine ähnliche Anzahl von Runden wie wir geschafft, also hat der Ferrari-Antrieb auch eine Menge Kilometer gesammelt.“ Dies markiert eine signifikante Entwicklung im Sport seit 2014, als Mercedes erstmals die Hybrid-V6-Ära dominierte.
Mercedes, obwohl sie nicht die schnellsten Zeiten erzielten, zeigte Stabilität mit ihrem W17-Antrieb und erreichte insgesamt respektable 149 Runden über beide Fahrer. Der Leiter der Ingenieure an der Strecke, Andrew Shovlin, äußerte Zufriedenheit mit dem Fortschritt des Teams und betonte die Bedeutung von Kilometerleistung, um ihr neues Auto zu verstehen und ihre Leistung für die bevorstehende Saison zu verfeinern. „Es war ein monumentales Projekt, dieses Auto fertigzustellen, sowohl auf der Chassis- als auch auf der Antriebseinheitseite,“ sagte Shovlin und hob die umfangreichen Bemühungen an ihrem Standort in Brixworth hervor.
Was Kimi Antonelli betrifft, so reflektierte der junge Fahrer positiv über seine erste Erfahrung mit dem W17 und absolvierte 56 Runden. „Es war schön, heute Morgen wieder im Auto zu sitzen und, was noch wichtiger ist, wir hatten einen produktiven ersten Tag hier in Barcelona,“ bemerkte er und erkannte den Reichtum an Wissen an, das zu gewinnen ist, während das Team die Komplexität der neuen Vorschriften navigiert.
Mit der Einführung der Vorschriften von 2026 passen sich die Fahrer an eine neue Fahrdynamik an, die ihren Ansatz nach Jahren des bodeneffektgenerierten Abtriebs erheblich verändert. Russell bleibt jedoch optimistisch und sagt: „Sie sind für uns als Fahrer ziemlich anders, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, ist das Fahren ziemlich intuitiv.“
Während sich die Teams auf die bevorstehenden Testtage vorbereiten, sitzen Fans und Experten gleichermaßen auf der Kante ihrer Sitze und sind gespannt, wie Red Bull, Ferrari und der Rest des Feldes in dieser neuen Ära des Formel-1-Rennsports abschneiden werden. Die Einsätze sind hoch, und bei so viel Talent auf der Strecke beginnt die Aufregung erst richtig!








