Titel: Verkauf des WRC Promoters: Eine neue Ära am Horizont?
In einer aufregenden Entwicklung für Motorsportbegeisterte steht das zukünftige Eigentum des WRC Promoters vor einem monumentalen Wandel. Malcolm Wilson, der stellvertretende Präsident des FIA für Sport, hat enthüllt, dass eine Ankündigung bezüglich des Verkaufs „sehr, sehr nah“ ist. Mit starkem Interesse von verschiedenen Parteien ist die Rennwelt voller Vorfreude. Aber was bedeutet das für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft?
Wilson betonte die Dringlichkeit der Situation und sagte: „Wir erwarten auf jeden Fall, innerhalb der nächsten paar Monate eine Art Bestätigung zu erhalten.“ Dieser Zeitrahmen, obwohl scheinbar langwierig, ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Entscheidung im besten Interesse des Sports dient. Schließlich könnte eine hastige Entscheidung die Zukunft des Rallye-Rennsports gefährden.
Im Rückblick auf den langen Prozess teilte Wilson mit: „Es war ein wirklich langer Prozess… das war definitiv eine massive Herausforderung.“ Sein umfangreicher Hintergrund in Geschäftstransaktionen bedeutet, dass er die damit verbundenen Risiken versteht. „Am Ende des Tages möchte ich den richtigen Promoter für die Zukunft des Sports finden“, bekräftigte er.
Die Bedeutung eines visionären Eigentümers kann nicht genug betont werden. Wilson merkte an: „Einen Eigentümer zu haben, der die richtige Vision für die WRC hat, ist entscheidend.“ Viele potenzielle Käufer, hauptsächlich Investmentfirmen, haben kurzfristige Gewinne im Blick, mit typischen Exit-Strategien von fünf bis sieben Jahren. Wilson besteht jedoch darauf, dass der neue Eigentümer ein langfristiges Engagement zur Revitalisierung der WRC besitzen muss und sagte: „Wir brauchen jemanden, der eine langfristige Vision hat.“
Während er potenzielle Käufer anspricht, äußerte Wilson seinen Optimismus und sagte: „Ich denke, wir sind ziemlich nah dran… aus all den Meetings, die ich hatte, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Dennoch bleibt er vorsichtig und ist sich der Komplexität bewusst, die mit dem Abschluss eines so bedeutenden Deals verbunden ist. „Bis es über die Linie ist… ich möchte es über die Linie bringen, was ich für sehr, sehr nah halte“, wiederholte er.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Rallyesport und als Geschäftsführer von M-Sport, das Ford seit 1997 in der Weltmeisterschaft vertritt, ist Wilsons Leidenschaft für den Sport spürbar. Er äußerte Begeisterung über die bevorstehenden Regelungen für 2027 und das Potenzial für einen neuen Promoter und sagte: „Es war mein Leben, und ich glaube, die Zutaten sind da.“
Interessanterweise hob Wilson einen beispiellosen Anstieg des Interesses von Konstrukteuren – sowohl Herstellern als auch unabhängigen Tunern – hinsichtlich der Regelungen für das nächste Jahr hervor. Er betonte jedoch, dass die Rolle des Promoters entscheidend ist und bemerkte: „Es geht nicht nur um das Technische.“ Die FIA erkennt die Notwendigkeit von Investitionen in die WRC an, wobei Wilson bestätigte: „Der Präsident unterstützt das voll und ganz.“
Aber was genau will die FIA mit diesem Eigentümerwechsel erreichen? Wilson enthüllte: „Eine der Diskussionen, die wir mit dem Promoter führen… ist absolut entscheidend, dass wir eng zusammenarbeiten.“ Er unterstrich die Notwendigkeit, dass der neue Promoter eng mit den FIA-Abläufen abgestimmt ist, und plädierte für deren Präsenz in Genf, um Zusammenarbeit und Innovation zu fördern.
Die Zukunft sieht vielversprechend aus, da zahlreiche Länder bereit sind, an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. „Es gibt eine ziemliche Liste möglicher Kandidatenveranstaltungen für die Zukunft“, bemerkte Wilson, was gut für die Expansion und das Wachstum des Sports ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der bevorstehende Verkauf des WRC-Promoters nicht nur eine Transaktion ist; es ist ein entscheidender Moment, der die Landschaft des Rallyesports neu definieren könnte. Wilsons unermüdliches Streben nach dem richtigen Promoter unterstreicht die Bedeutung dieses Übergangs, da er leidenschaftlich erklärte: „Sie haben keine Ahnung. Es ist so entscheidend für unseren Sport in der Zukunft [dass wir den richtigen Promoter bekommen].“ Während Fans und Interessengruppen den Atem anhalten, steht die Rallyewelt am Rande einer neuen Ära.








