Hitzewellen-Herausforderung: Alex Palous Durchhaltevermögen bei den 24 Stunden von Daytona auf die Probe gestellt
Mit dem bevorstehenden ikonischen 24-Stunden-Rennen von Daytona bereitet sich der Spitzenfahrer von Acura Meyer Shank Racing, Alex Palou, auf eine harte Prüfung vor, die die Renn-Dynamik neu gestalten könnte. Das spanische Talent schlägt Alarm über die intensiven Bedingungen, die beim weltbekannten Langstreckenrennen erwartet werden, und erklärt, dass das Fahren von Doppelstints bei drückenden Temperaturen “keinen Spaß” für die Fahrer machen wird.
Palous Erkenntnisse zeigen, dass die steigende Hitze eine formidable Herausforderung darstellt, insbesondere für die Reifenperformance. “Ich bin mir sicher, dass es für die Reifen keinen Spaß machen wird, bei hohen Temperaturen Doppelstints zu fahren, aber es ist gut,” bemerkte er und deutete auf den Wettbewerbsvorteil hin, der aus dem Kampf entstehen könnte. Er glaubt, dass diese Situation das Spielfeld ebnen könnte, und sagte: “Ich denke, es macht immer Spaß, wenn es eine hohe Abnutzung gibt, und es ist einfach schwieriger, einen Doppelstint zu fahren. Man kann den großen Unterschied in den, sagen wir, letzten 10 Runden des zweiten Stints machen.”
Die Einsätze sind in diesem Jahr noch höher, da der Reifenlieferant Michelin für IMSA GTP eine brandneue Reifenmischung speziell für dieses Rennen präsentiert. Die Fahrer sind optimistisch und berichten, dass sich die neuen Reifen schneller aufwärmen und eine konsistentere Leistung liefern – ein wesentlicher Faktor angesichts der drastischen Temperaturschwankungen, die an diesem Wochenende erwartet werden. Da die Temperaturen in Daytona im Vergleich zu den ungewöhnlich kalten Bedingungen des letzten Jahres steigen, müssen sich die Teams auf einen intensiven Kampf mit Reifenabnutzung und thermischem Verschleiß vorbereiten.
Mit den verbesserten Reifenmerkmalen kommt jedoch ein zweischneidiges Schwert: das Potenzial für höhere Abbauraten. Die Teams betreten Neuland, da viele nicht genug Erfahrung mit Doppelstints haben, um ihre Leistung genau einschätzen zu können. Palou äußerte offen seine Unsicherheit bezüglich ihrer Position im Vergleich zu den Wettbewerbern: „Ich fühle mich gut, aber ich weiß nicht, wie gut. Sind wir gut genug für die Top drei oder nur für die Top sechs? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit ist ein häufiges Thema, während die Teams ihre Renntaktik angesichts schwankender Bedingungen strategisch planen.
Der Druck steigt, während Palous #93 Acura bereitsteht, um die Rolex 24 von der Pole-Position zu starten, ein Beweis für ihre Geschwindigkeit und ihr Potenzial. „Überleben, vor allem“, betonte Palou bezüglich der Strategie seines Teams für das Langstreckenrennen. „Und, versuche, das Auto in einem Stück zu halten, mit guten Bremsen. Einfach ein Auto, mit dem man kämpfen kann, und dann Nick oder Renger das Rennen zu Ende fahren lassen und in der Lage sein, zu pushen und um den Sieg zu kämpfen“, sagte der erfahrene Fahrer, ein aktueller Champion des Indianapolis 500.
Während Palou sich darauf vorbereitet, die gefährliche Mischung aus hohen Temperaturen und Reifenmanagement zu navigieren, werden Fans und Konkurrenten gleichermaßen genau zuschauen. Die Daytona 24 Stunden sind nicht nur ein Rennen; es ist ein Test der Ausdauer, Strategie und reinen Willenskraft. Werden Palou und sein Team der Herausforderung gewachsen sein, oder wird die Hitze zu ihrem größten Widersacher? Eines ist sicher: Das Rennen in diesem Jahr verspricht ein aufregendes Spektakel aus Mut und Entschlossenheit zu werden. Anschnallen – es wird eine wilde Fahrt!








