Isack Hadjar: Red Bulls mutiger neuer Star, der Erwartungen trotzt
In einem gewagten Schritt, der Wellen im Motorsport ausgelöst hat, hat Red Bull Racing die Beförderung von Isack Hadjar nach nur einer Rookie-Saison in der Formel 1 bekannt gegeben. Diese Entscheidung sorgt für Aufsehen – könnte es zu früh sein, dass das junge Talent den enormen Druck eines Top-Seat trägt? Mit einer Geschichte von jungen Fahrern, die die Erwartungen nicht erfüllen konnten, steht Hadjar vor einer gewaltigen Herausforderung: den Kreislauf des Scheiterns zu durchbrechen, der viele vor ihm geplagt hat.
Hadjar ist jedoch kein gewöhnlicher Rookie. Er besitzt einen einzigartigen Flair, der konstant die Chancen übertroffen hat, und sein spektakulärer Podiumsplatz beim Großen Preis der Niederlande hat ihn fest als Anwärter auf einen begehrten Platz im Hauptaufgebot von Red Bull etabliert. Die Saat seines Aufstiegs wurde jedoch bereits früher in der Saison während eines eher unscheinbaren achten Platzes beim Großen Preis von Japan gesät. Während ein Großteil der Aufmerksamkeit auf den Fahrerwechsel zwischen Liam Lawson und Yuki Tsunoda gelenkt wurde, erregte Hadjars beeindruckende Leistung auf der notorisch anspruchsvollen Strecke von Suzuka die aufmerksamen Augen des Red Bull-Managements.
Teamchef Alan Permane war von Hadjars Können verblüfft. „Er war einfach herausragend. Wirklich, wirklich herausragend,“ erklärte Permane. Trotz des achten Platzes war dem Boxenfunk klar, dass Hadjar der wahre Deal war. Seine Qualifikationsgeschwindigkeit, bei der er einen respektablen siebten Platz sicherte, zeigte sein sofortiges Wohlfühlen in der hochriskanten Welt der Formel 1. Doch was ihn während des Rennens wirklich auszeichnete, war seine Fähigkeit, seinen Fahrstil in Reaktion auf die Rennbedingungen anzupassen – eine Leistung, die selbst die erfahrensten Mitglieder des Teams beeindruckte.
Permane erläuterte Hadjars Leistung und lobte sein Reifenmanagement und seine Anpassungsfähigkeit: „Er hat die Hälfte des Rennens komplett auf Anschlag gefahren. Ich weiß, dass er am Ende des Rennens erschöpft war, aber er hat sehr gut gefahren.“ Es war während dieses entscheidenden Rennens, dass Hadjar seine Intelligenz hinter dem Steuer unter Beweis stellte, indem er auf Coaching-Ratschläge reagierte, um seinen Fahrstil anzupassen, als der Reifenverschleiß einsetzte. Eine solche Reife in seinem dritten Rennen ist nichts weniger als bemerkenswert.
Aber nicht nur Hadjars Leistung auf der Strecke hat Red Bull fasziniert. Seine Einstellung ist ebenso lobenswert. Permane bemerkte: „Er hört zu. Er lernt sehr schnell“, und betonte Hadjars Offenheit für Feedback von Ingenieuren und seine Bereitschaft, zu akzeptieren, dass er nicht alles weiß. Seine selbstkritische Natur, die manchmal an Übermaß grenzt, wird eher als Stärke denn als Schwäche angesehen. „Was kann ich besser machen?“ ist ein Mantra, das ihn vorangebracht hat und ihn von anderen Fahrern unterscheidet, die möglicherweise ihre Technik für ihre Mängel verantwortlich machen.
Beobachter könnten Hadjars feurige Funkkommunikation und sichtbare Frustration mit Wut verwechseln. Permane widerlegt jedoch dieses Missverständnis und erkennt an, dass der junge Fahrer zwar Frustration erlebt, aber während der Nachbesprechungen die Ruhe bewahrt, um sicherzustellen, dass er aus jeder Erfahrung lernt und wächst.
Während Hadjar sich auf das nächste Kapitel seiner Karriere vorbereitet, bleibt die Frage: Wird er die richtige Technik unter sich haben? Die Handlingeigenschaften des Red Bull Autos haben historisch gesehen vielen Fahrern Herausforderungen bereitet, aber Permane versichert, dass das Team hart daran gearbeitet hat, ein benutzerfreundlicheres Fahrzeug zu schaffen. „Wir haben mit einem viel solideren Auto nachgelegt“, bestätigte er und deutete auf eine signifikante Verbesserung der Fahrbarkeit hin.
Hadjar selbst führt seine schnelle Anpassung an das unterstützende Umfeld bei Red Bull und die Anleitung des erfahrenen Fahrers Pierre Gasly zurück. „Ich könnte mir kein besseres Team wünschen, um meine F1-Karriere zu beginnen“, äußerte er und hob das Mentoring hervor, das ihm half, die Komplexität des Sports zu bewältigen.
Wenn wir auf 2026 blicken, bleibt Hadjars Zukunft ungewiss. Der RB22 könnte entweder ein freundlicher Begleiter oder ein herausfordernder Gegner sein, aber eines ist klar: Er tritt in diese neue Phase mit einem sauberen Blatt ein – einer leeren Leinwand, auf der er seinen Stempel aufdrücken kann. „Es beginnt alles von vorne“, erklärte Hadjar selbstbewusst und betonte, dass er bereit ist, seine Erkenntnisse in die Entwicklung des Autos einzubringen.
Isack Hadjar steht kurz davor, eine formidable Figur in der Formel 1 zu werden. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Talent, Selbstbewusstsein und einem unterstützenden Team hinter ihm ist er bereit, das Steuer zu übernehmen und die Erzählung rund um junge Fahrer bei Red Bull Racing neu zu definieren. Die Welt wird genau hinschauen, während dieses außergewöhnliche Talent seine aufregende Reise im schnelllebigen Motorsport beginnt.








