Nasser Al-Attiyah setzt Ford in einem intensiven Dakar-Stufen-Duell einen beeindruckenden Schlag zu.
In einer dramatischen Wendung des Schicksals während der 10. Etappe der strapaziösen Dakar-Rallye wurden die Teilnehmer gewarnt, dass der zweite Teil des Marathons nichts weniger als ein Schlachtfeld sein würde. Als massive Dünen bedrohlich am Horizont auftauchten, wurde offensichtlich, wie hart der Terrain sein würde. Eryk Goczal, der in der vorherigen Etappe triumphiert hatte, erlitt einen katastrophalen Rückschlag und fand sich frühzeitig hoffnungslos in den unerbittlichen Sanden gefangen, was ihm wertvolle Zeit und Schwung kostete.
Inmitten des Chaos wurde der Kampf um die Vorherrschaft zu einem erbitterten Spektakel. Nani Roma, zunächst in Führung, sah seinen Griff auf den Sieg schwinden, während Carlos Sainz und der legendäre Al-Attiyah nur einen Herzschlag entfernt lauerten und mit minimal einer Minute Rückstand folgten. Doch als die Etappe voranschritt, schlug das Unheil für Ford zu; sowohl Roma als auch Sainz wurden aus der Bahn geworfen und verloren zwischen den kritischen Kilometern 155 und 196 beeindruckende 20 bzw. 30 Minuten. Dieser Abschnitt erwies sich als entscheidend und markierte den Wendepunkt des Rennens.
Unterdessen zeigte der fünfmalige Dakar-Champion Nasser Al-Attiyah sein unübertroffenes Können und manövrierte mit bemerkenswerter Leichtigkeit durch die tückischen Dünen. Er hielt konstant den zweiten Platz und verfolgte hartnäckig den scheinbar unerreichbaren Mathieu Serradori, bevor er schließlich die Führung übernahm, als seine Rivalen schwächelten. Roma und Sainz, einst formidable Herausforderer, fielen auf die Plätze drei und sechs zurück, während Al-Attiyahs strategische Meisterschaft Ford’s Ambitionen einen vernichtenden Schlag versetzte.
Die Auswirkungen dieser Etappe waren nicht nur bei den Führungskräften zu spüren; Henk Lategan von Toyota nutzte Fords Missgeschicke aus, belegte den fünften Platz und kletterte auf den zweiten Gesamtrang, nun nur noch 12 Minuten hinter dem wiedererstarkten Al-Attiyah. Sebastien Loeb, Al-Attiyahs Teamkollege, sorgte ebenfalls für Aufsehen, indem er mit nur noch drei verbleibenden Etappen auf den vierten Platz vorrückte.
Während sich der Staub auf dieser monumentalen Etappe legt, waren die Einsätze noch nie so hoch, und der Weg vor uns verspricht nichts weniger als explosiv zu werden. Die Dakar Rallye 2026 entwickelt sich zu einem historischen Showdown, und die Fans sitzen am Rande ihrer Sitze und warten auf die nächste Wendung in dieser epischen Saga. Bleiben Sie dran für die aufregenden Entwicklungen in der Gesamtwertung, während diese Titanen des Motorsports um Ruhm in der unerbittlichen Wüste kämpfen.






