Franco Colapinto steht 2026 vor einem entscheidenden Jahr mit Alpine: Alle Augen auf das junge Talent!
In einer mutigen Erklärung hat der Geschäftsführer von Alpine, Steve Nielsen, versprochen, dass das Team Franco Colapinto „alle Unterstützung bieten wird, die er braucht, um schnell zu sein“, während er sich auf seine erste volle Formel-1-Saison im Jahr 2026 vorbereitet. Nach einer turbulenten Zeit bei Williams im Jahr 2024, wo der argentinische Rennfahrer während eines neun-Rennen-Einsatzes unbestreitbares Talent zeigte, war Colapintos Übergang zu Alpine alles andere als reibungslos.
Nachdem er eine Rolle als Testfahrer bei Alpine gesichert hatte, wurde Colapinto aufgrund der enttäuschenden Leistungen von Jack Doohan im A525 in ein Rennauto katapultiert. Der 22-Jährige hatte jedoch Schwierigkeiten, seinen Platz zu finden und beendete die Saison 2025, ohne einen einzigen Punkt zu erzielen, während Alpine am Ende der Wertung mit mageren 22 Punkten – ausschließlich dank seines Teamkollegen Pierre Gasly – verharrte.
Trotz dieses holprigen Starts hat sich Alpine für die kommende Saison zu Colapinto bekannt und ihm einen Vollzeitplatz angeboten, während das Team sich auf eine neue Ära in der Formel 1 vorbereitet. Nielsen, der eine entscheidende Rolle in Colapintos Entwicklung spielen wird, betonte die Notwendigkeit von Geduld und Unterstützung. „Franco ist ein junger Fahrer. Wir haben gesehen, wie andere junge Fahrer gute und schwierige Phasen durchlaufen – er ist auf diesem Weg“, erklärte Nielsen selbstbewusst.
Die Potenziale von Colapinto hervorhebend, bemerkte Nielsen: „Es gab Rennen zu Beginn des Jahres, in denen er mit Pierre mithalten konnte, und in einigen Fällen vielleicht sogar schneller als Pierre war.“ Dieser Optimismus unterstreicht den Glauben, dass Colapinto mit der richtigen Unterstützung die Herausforderungen meistern kann, sei es, dass er Pierre’s Leistung erreicht oder sogar übertrifft.
Nielsens Einsichten offenbaren eine strategische Denkweise für Alpine, da Stabilität in der Fahreraufstellung nach einer turbulenten Saison 2025 entscheidend wird. „Das Wichtigste für uns ist, zwei Fahrer zu haben, die Punkte in der Meisterschaft sammeln“, erklärte er. Die Schwierigkeiten des Teams waren offensichtlich, da nur ein Auto Punkte sicherte und das andere überhaupt nicht punkten konnte. „Wir brauchen Stabilität im zweiten Auto, und wir müssen der Talente Zeit geben, um sich zu entwickeln und Punkte für uns zu liefern. Man braucht zwei Fahrer“, betonte er.
Colapintos Übergang von Williams zu Alpine war ein harter Weckruf. Er teilte offen seine Schwierigkeiten, sich an die Eigenschaften des A525 anzupassen, die im Vergleich zu dem Komfort, den er bei Williams erlebte, fremd wirkten. Dennoch strahlt ein Funke der Hoffnung, da Alpine sich darauf vorbereitet, 2026 auf Mercedes-Motoren umzusteigen – eine Veränderung, die Colapinto einen vertrauten Vorteil in seinem Streben nach Leistung bieten könnte.
Trotz Colapintos Herausforderungen weist Nielsen schnell darauf hin, dass die Probleme nicht allein die Schuld des jungen Fahrers waren. „Ich denke, die brutale Realität ist, dass unser Auto nicht schnell genug war, um Punkte zu sammeln“, gab er zu. „Beide Fahrer, die wir jetzt haben, sind besser als das Auto.“ Er erinnerte sich an Momente, in denen das Auto angemessen performte, wie in Brasilien und Las Vegas, wo beide Fahrer ihre Fähigkeit unter Beweis stellten, zu konkurrieren, wenn sie die richtige Technik hatten.
Mit dem Herannahen der Saison 2026 steigt der Druck auf sowohl Colapinto als auch Alpine, Ergebnisse zu liefern. Mit dem Engagement, Talente zu fördern und die Leistung zu verbessern, steht Alpine vor einem entscheidenden Jahr, das Colapintos Karriere in der Formel 1 prägen könnte. Wird der junge Argentinier der Herausforderung gewachsen sein und seinen Wert auf der globalen Bühne beweisen? Alle Augen werden auf ihn gerichtet sein, während er sich dieser monumentalen Herausforderung stellt!








