Ruhig nach dem Sturm: Red Bull Racing bereit für ein Comeback, während eine neue Ära mit Mekies beginnt
In einem dramatischen Umbruch, der Wellen durch die Welt der Formel 1 geschlagen hat, bereitet sich Red Bull Racing auf ein frisches Kapitel vor, während es sich von dem langjährigen Berater Helmut Marko verabschiedet. Die Saison 2026 markiert einen Wendepunkt für das ikonische Team, das nun die turbulenten Gewässer ohne die umstrittene Figur navigiert, die seit über zwei Jahrzehnten fester Bestandteil ihrer Abläufe ist. Der Abgang von Marko, gepaart mit der unerwarteten Entlassung von Christian Horner mitten in der Saison, hat viele dazu gebracht, die Stabilität des in Milton Keynes ansässigen Kraftpakets zu hinterfragen.
Hier kommt Günther Steiner ins Spiel, der ehemalige Teamchef von Haas, der das sich entfaltende Drama von der Seitenlinie beobachtet hat. Jetzt an der Spitze von MotoGP’s Tech3 hat Steiner sich zu den internen Konflikten bei Red Bull geäußert, insbesondere nach Markos explosiven Kommentaren zu Horner und der insgesamt angespannten Atmosphäre innerhalb des Teams. „Es ist lange überfällig“, bemerkte Steiner und betonte, dass die Unruhe bei Red Bull möglicherweise schwerwiegender war, als Außenstehende erkannten.
Markos Abgang, den Steiner teilweise seinem fortschreitenden Alter zuschreibt, hat Spekulationen über die zukünftigen Dynamiken des Teams ausgelöst. „Ich hätte nicht erwartet, dass er so reagiert“, sagte Steiner und reflektierte über die Schockwellen, die durch Markos Aussagen verursacht wurden. „Aber seien wir ehrlich, es ist gute Unterhaltung. Ich dachte, er würde nach der nächsten Saison seinen Rücktritt bekannt geben, aber der Druck des F1-Reiselebens und das Alter haben eindeutig ihren Tribut gefordert.“
Während sich der Staub legt, versucht Red Bull, seinen Wettbewerbsvorteil unter der Führung von Laurent Mekies, dem neu ernannten Teamchef, zurückzugewinnen. Seit Mekies die Verantwortung übernommen hat, hat das Team eine bemerkenswerte Wende erlebt, seine Leistung revitalisiert und Max Verstappen zurück in den Titelkampf gebracht – jetzt nur zwei Punkte von einer fünften Weltmeisterschaft entfernt, hinter McLarens Lando Norris.
Steiner bleibt optimistisch hinsichtlich der Richtung von Red Bull. „Entscheidungen wurden getroffen, und ich glaube fest, dass unter Mekies Ruhe einkehren wird“, betonte er und hob die starke Kombination aus erstklassigem Talent und strategischem Know-how des Teams hervor. „Sie haben den besten Fahrer und ein solides Team. Alle Zutaten für den Erfolg sind vorhanden. Nur die Zeit wird zeigen, wie sie es nutzen.“
Während Red Bull Racing sich auf diese entscheidende Reise begibt, beobachtet die Motorsportwelt aufmerksam. Wird das Team seine Dominanz zurückgewinnen, oder wird die interne Umwälzung zu groß sein, um sie zu überwinden? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines steht fest – die Saga von Red Bull Racing ist lange noch nicht vorbei.








